Was bisher geschah (Stand Mai 2022)

Was bisher geschah Fortsetzung ab 01.12.2020
1.12.2020
Es gab Überlegungen, dass Amprion sich an den Kosten für das
neu geplante Feuerwehrgerätehaus in Osterath beteiligt. Für den
Brandschutz des Konverters müsste Amprion Aufwendungen betreiben.

Daraus entstand die Idee, im Obergeschoß des Gerätehauses einen Saal
einzuplanen. Vorteil: es wird kein extra Grundstück gebraucht.

Die Stadt hat den Auftrag, das Gerätehaus zu planen.

Zurzeit ist nicht klar, wie es weitergeht. Durch die Corona-Pandemie werden
Kosten entstehen, die evtl. für die Verwirklichung des BZO fehlen könnten.

Für das BZO kann es einen 50 %-igen Zuschuss aus Landesmitteln geben. Ob
es auch Zuschuss für einen Saal geben könnte, der auf einem Gerätehaus
der Feuerwehr erstellt ist, ist noch nicht klar.

Im Koalitionspapier CDU/FDP kommt das BZO nicht vor.

10.01.2021 Drei weitere Vereine haben ihre Mitgliedschaft angemeldet.

Die Mitgliedsbeiträge könnten nun eingezogen werden.
Eine Mitgliederversammlung kann es zurzeit wegen der Pandemie nicht
geben. Die Hoffnung besteht, diese um Ostern nachzuholen.

Eine Reporterin der RP hat bei der Vorsitzenden angerufen und um ein
Interview gebeten.

Das neue Osterather Feuerwehrgerätehaus wird zurzeit geplant, mit und
ohne Saal.

Bei einigen wenigen Mitgliedern von Feuerwehr und Schützen gibt es
Widerstand gegen einen Saal auf dem Feuerwehrgerätehaus. Sie
bevorzugen ein eigenständiges Bürgerzentrum mit Saal an der Ladestraße. Es
ist bemerkenswert, dass die, die am meisten profitieren, uns nicht einhellig
unterstützen. Die Feuerwehr Osterath betont dem BZO-Vorstand
ausdrücklich, keine Einwände gegen einen Saal auf dem neuen Gerätehaus
zu haben, wenn die Funktionen streng getrennt werden.

Die Kostenbeteiligung durch Amprion ist weiterhin unklar. Es gibt keine
bestätigten Zusagen.

Davon unabhängig wurde im Frühjahr 2021 das Logo des Vereins
neugestaltet und der Internetauftritt verbessert und erweitert. Das Logo mit
einem stilisierten Dach will ausdrücken, dass der Verein Bürgerzentrum
Osterath für andere Vereine Dach und Räume für Vereinsaktivitäten
bereitstellen will.

03.03.2021
Der Artikel der RP erschien einige Wochen nach dem Interview.
Der Bericht ist als Link auf der BZO-Website zu finden.

Die Stadt hat das Grundstück für die Feuerwache gekauft. Nun kann die
Planung fortschreiten und wir können auf einen Saal in ausreichender Größe
und Ausstattung hoffen. Beim Bau entsteht ein zeitlicher Zusammenhang der
mit der Bahnunterführung, da die alte Feuerwache erst aufgegeben werden
kann, wenn die Unterführung fertiggestellt ist.

Am 4. März besteht unser Verein 1 Jahr.

Beim Parkfest am 1. Mai war ein Info-Zelt geplant. Da das Fest ausfiel, hofften
wir auf das verschobene Kinderschützenfest. Hier könnte sich der BZO
präsentieren.

Im Hinblick auf die Realisierung eines Bürgerzentrums war das Jahr 2021 sehr
ereignisreich und hat unser Anliegen deutlich weitergebracht. Im städtischen
Haushalt 2021 waren in zwei Haushaltsstellen Planungskosten für ein
Bürgerzentrum eingestellt worden. Das bedeutet, dass man von der
ursprünglichen Idee an einer Stelle ein Bürgerzentrum mit Saal zu bauen,
Abstand genommen hat.
Um den Ortskern zu stärken soll nun das Bürgerzentrum mit VHS, Bibliothek,
Bürgerbüro und Vereinsräumen als Frequenzbringer im Ortskern angesiedelt
werden. Dort würde aber ein Saal wegen Beeinträchtigungen für die
Nachbarschaft nur eingeschränkt nutzbar sein.
Mit einem Ansatz von 50 Tsd. € Planungskosten sollte nun untersucht werden,
ob das Bürgerzentrum in der Barbara->Gerretz-Schule (BGS) untergebracht
werden kann.
31.04.2021 Der Verein BZO forderte die Mitglieder auf, sich an der Online-
Befragung IHKO zu beteiligen und per Mail eine persönliche Meinung,
besonders zu Projekt E2 (Entwicklung eines Bürgersaals für Veranstaltungen,
Feiern und Feste) abzugeben.

Einige Menschen auf der Tonstraße werden sich möglicherweise an einem
Saal auf dem Feuerwehrgerätehaus wehren, sie fühlen sich bereits vom
Basketballplatz gestört.
In der Beschreibung der Online-Befragung ging hervor, dass der Verein BZO in
die Planung einbezogen werden soll.
Die Frage nach einer Online-Mitgliederversammlung kam erneut auf. Da es
jedoch um die erste Versammlung überhaupt handeln sollte, wurde davon
abgesehen. Nun wurde der Herbst als Ziel für eine MGV in Präsenz
angestrebt, falls die Pandemiesituation es zulässt.
Der erste Entwurf für das Feuerwehrgerätehaus lagt der Stadtverwaltung vor,
wir haben natürlich keinen Einblick, da er nicht freigegeben wurde. Unser
Verein wird sich deswegen an den Bürgermeister wenden.
Wir vertreten die Meinung, wir wollen möglichst bald einen Bürgersaal und
nehmen dafür auch getrennte Standorte in Kauf.

01.06.2021 Der Bürgermeister berichtet dem Verein BZO bei einem Treffen,
dass die Planungen bereits fortgeschritten, jedoch nicht öffentlich sind. Auch
gibt es Stimmen, die mit dem BZO-Vorhaben nicht einverstanden sind.
Wir schlugen der CDU vor, beim nächsten Osterather Treff dabei zu sein, um
darauf hinzuweisen, wie viele Bürger*innen bei der Online-Befragung für den
Bau eines Saales bei der Feuerwehr gestimmt haben und jetzt Taten folgen
sollten.
20.07.2021 Das Treffen mit den Osterather CDU-Politiker*innen war machte
unterschiedliche Standpunkte deutlich und wurde intern ausführlich diskutiert.
Eigentlich ist es egal, wo der Bürgersaal gebaut wir, Hauptsache ist doch, wir
bekommen einen. Und nicht erst in 10 oder 20 Jahren. Besser wäre natürlich
alles unter einem Dach zu haben. Die Barbara-Gerretz-Schule ist jedoch ein
guter Standort für ein Bürgerzentrum; ein Saal ist dort allerdings nicht möglich
und nicht sinnvoll.
03.08.2021 Bei einer Ortsbegehung an der Ladestraße kam dann der Gedanke auf, hier,
gegebenenfalls unter Einbeziehung der alten Stückguthalle als
identitätsstiftendes Gebäude, einen Bürgersaal zu ebener Erde zu bauen. Mit
einem Eingang an der Südseite kann die Nachbarschaft weitgehend
geschont werden. Zudem hat diese Lösung den großen Vorteil, dass das
brachliegende Gelände erheblich aufgewertet werden kann. Der Vorstand
bekam einen kleinen Einblick in die Planung, was die Barbara-Gerretz-Schule
betrifft.
Es wurde für die BGS ein verwaltungsinterner Entwurf gefertigt, der einen
Bibliotheksanbau und damit die gewünschten Räumlichkeiten weitgehend
realisieren konnte, wobei die Räume multifunktional für die VHS und die
Vereine genutzt werden. Allerdings konnten keine größeren Räume als 60 qm
zur Verfügung gestellt werden, und auch Musikproben können dort wegen
der notwendigen Gleichzeitigkeit mit anderen Veranstaltungen nicht
stattfinden. Deswegen müssen bei dieser Lösung weitere Räumlichkeiten in
einem Bürgersaal angeboten werden!
31.08.2021 Der Verein BZO gibt eine schriftliche Stellungnahme zu der
Planung Barbara-Gerretz-Schule ab. Das Gebäude soll nach außen wirken
und von der Hochstraße aus sichtbar und einladend sein. Ein Brunnen, ein
Café in einem Pavillon und eine immer geöffnete behindertengerechte
Toilette wird vom Verein befürwortet.
Der Vorstand hat bei den Planern*innen anklingen lassen, welche
Raumgröße der Verein und seine Vereine als Mitglieder benötigen. Die
Shuffleboard-Sportler sind enttäuscht, weil kein Raum die Größe für ihre
Bedürfnisse hat.
Der Platz des alten Schulhofes mit den Platanen sollte belebt und attraktiv
sein. Brunnen, Bänke, Spielgeräte könnten dazu beitragen. Nun steht bei der
Stadt die Kostenermittlung an, damit die Fördermittel beantragt werden
können. Der Antrag muss spätestens Anfang September 2022 gestellt
werden. Eine Zusage könnte im Frühjahr 2023 erfolgen und der Umbaubeginn
könnte 2024 sein.
Parallel zu den innerhalb der Stadtverwaltung laufenden Überlegungen und
Planungen wurde das von der Stadt in Auftrag gegebene Integrierte
Handlungskonzept Osterath (IHKO) erarbeitet. Diese Planung sollte im
Nachgang zum Integrierten Stadtentwicklungskonzept (ISEK) für den Ortsteil
Osterath konkrete Handlungsoptionen aufzeigen, mit denen der Ortskern
gestärkt und die neuen Baugebiete gesamtverträglich realisiert werden.
Das IHKO weist 5 Handlungsfeldern insgesamt 20 Projekte aus. Im
dominierenden Handlungsfeld 1 „historisches Ortszentrum stärken“ wird
darauf hingewiesen, dass mit einem Bürgerzentrum in der Barbara-Gerretz-
Schule ein wesentlicher Beitrag zu einer Belebung des Ortskerns geleistet
werden kann. Ein Bürgersaal an der Ladestraße hat städtebaulich den
Vorteil, dass er dieses Gebiet enorm aufwertet und damit die Verbindung
zwischen Ortskern und den Baugebieten östlich der Bahn zu einem genutzten
öffentlichen Raum macht.
Das IHKO zeigt nicht nur Handlungsoptionen für Osterath auf, sondern bildet
eine maßgebliche Voraussetzung für den Zugang zu Förderprogrammen von
Bund und Land. Es ermöglicht der Stadt damit, dass sowohl das
Bürgerzentrum in der BGS als auch den Bürgersaal an der Ladestraße
gefördert werden könnte.

Der Verein Bürgerzentrum Osterath hat in 2021 an allen Bürgerbeteiligungen
zu dem IHKO teilgenommen und die Interessen der Osterather Vereine
vertreten.

Unsere Argumente
für ein Bürgerzentrum Barbara-Gerretz-Schule als gemeinsames Gebäude für
Volkshochschule, Bibliothek, Bürgerbüro und Räume für Vereine:

• Hohe Frequenz durch Zusammenlegung der Funktionen
• dadurch Stärkung der Attraktivität des Ortskerns
• Cafeteria mit Außenbereich – neuer Treffpunkt (Quartiersplatz mit
Platanen)
• Belebung der Geschäfte, da kurze Wege zu Kita, Ärzten und Einkäufen für
Mütter, Väter, Senioren und Kinder
• zu Fuß und mit dem Fahrrad gut zu erreichen
• Parkplätze in der Nähe (REWE; Sparkasse)
• Markantes, historisches Gebäude bleibt erhalten, erhaltenswerte
Bausubstanz, geringe Umbaukosten, schnelle Realisierung
• behindertengerechte Ausführung (Vhs und Bürgerbüro derzeit nicht
behindertengerecht
• multifunktionale und modulare Räumlichkeiten (30 qm bis 60 qm)
• moderne Technik (Digitalisierung)

für Bürgersaal an der Ladestraße für Vereine, Ratssitzungen, (städtische)
Empfänge, Konzerte, Ausstellungen

• nachbarschaftsgerecht, geringe Lärmstörungen
• An- und Abfahrt über die Meerbuscher Straße und Gottlieb-Daimler-
Straße
• Aufwertung des Gebietes durch städtebauliche Gestaltung der
derzeitigen Brachfläche
• Grünbepflanzung und Außenbereichsnutzung zur Verbesserung der
Aufenthaltsfunktion
• Nutzung des Silos und des Nebengebäudes (Fahrradstation,
Sportaktivitäten, Kiosk, Gastronomie usw.
• Verbesserung der Haltestelle Bahn, Ankunft für Bahnreisende in
Meerbusch
• P+R Parkplätze besser ausgelastet, ggf. geringe Ergänzung für
Saalnutzung
• modulare Räumlichkeiten für bis zu 400 Personen, vielfältige
Nutzungsmöglichkeiten für Stadt und Vereine
• günstige, weil ebenerdige Baumöglichkeit
• optimale zentrale Lage nicht nur für Osterath (zwischen Kalverdonk,
Bovert und Ortsmitte
• sondern auch für ganz Meerbusch, da mit Fahrrad, Bus, K-Bahn und Auto
optimal zu erreichen; sogar per Bahn

Beide Maßnahmen haben eine große städtebauliche Bedeutung, die auch
im IHKO herausgestellt wird. Sie haben daher die Chance mit
Städtebaumitteln gefördert zu werden. Sie haben hohe Zustimmungswerte
aus der Bevölkerung erhalten.
Es werden Termine mit allen Parteien geplant, die Antworten sind teilweise
sehr zögerlich.
Der Bebauungsplan für die Umgebung der neuen Bahnanlage ist noch nicht
vollständig. Die Ladestraße könnte mit einem BZO-Saal bebaut werden. Auch
Bedenken, dass die Anwohner auf dem ehemaligen Ostara-Gelände sich
durch Lärm gestört fühlen könnten, flossen ein.
Bei einem Gespräch zwischen dem Bürgermeister, der Osterather CDU und
dem Technischen Beigeordneten, das am 1. September stattfand kam
heraus, dass ein solitärer Saal an der Ladestraße und ein Bürgerzentrum in der
Barbara-Gerretz-Schule von der Osterather CDU mitgetragen wird. Die CDU
insgesamt und die FDP haben sich noch nicht festgelegt.
Der geforderte und dringend benötigte Saal ist nicht nur als
„Feiersaal“ gedacht, sondern auch dringend erforderlich für die Politik als
repräsentativer Raum für Sitzungen, genauso für die Sportvereine (auch
Shuffleboard) Musikvereine und Chöre, Schützenversammlungen und
Schützenbälle sowie Karnevalsveranstaltungen.
Das IHKO wurde bisher nur von der CDU-Fraktion beschlossen, dann aber von
den anderen Parteien im Planungsausschuss vertagt. Ohne IHKO gibt es
keine Förderung.
Die Planung für den Bürgersaal auf dem Feuerwehrgerätehaus ist passé. Nun
ist als Standort nur noch die Ladestraße im Gespräch.
Nach den Wahlen werden die Parteien um Gesprächstermine gebeten. Es
besteht dringender Gesprächsbedarf.
Ein Mitgliedsverein fragt nach einem Termin für die MGV. Das ist jedoch in
Präsenz wegen der Pandemie noch nicht möglich.
05.10.2021 Für den 12 Januar 2022 wird eine MGV einberufen. Alle
Mitgliedsvereine werden noch vor Weihnachten eingeladen, die
entsprechende Anzahl Delegierte zu beauftragen, an der MGV
teilzunehmen.
Die Stadt will Fördermittel für Saal und Barbara-Gerretz-Schule beantragen.
Dazu muss da IHKO beschlossen werden, damit es umgesetzt werden kann.
Das ist bis jetzt noch nicht geschehen. Alle Fraktionen müssen IHKO noch
beschließen und die Zeit drängt.
Wir müssen wissen, wie die Parteien zum BZO stehen.

07.12.2021 Wegen der Pandemiesituation wurde die geplante MGV
erneut verschoben.
Die Vereine, die bereits den Aufnahmeantrag abgegeben haben stehen
den Vereinen gegenüber, die nur die Absicht bekundet haben, Mitglied zu
werden. Deshalb wurden die entsprechenden Unterlagen diesen Vereinen
erneut zugeschickt.
Eine Kommunikation mit den Parteien ist dringend erforderlich, denn wir
brauchen dringend einen Bürgersaal und ein Bürgerzentrum.
Das Saalgebäude sollte die Gebäude des ehemaligen Güterbahnhofs
beinhalten und auf der Ladestraße bis an das ehemalige Raiffeisengebäude
entstehen. Dazu müsste der B-Plan geändert werden.
01.02.2022 Der Vorstand war als Zuschauer bei der Sitzung des
Planungsausschusses anwesend, in der das IHKO Gegenstand der Beratung.
Sie hatten den Eindruck, dass die Politiker Vieles vergessen hatten, was vor
der Wahl im Herbst über das BZO ge -und versprochen wurde.
Die Politiker wollen das Projekt nun Bildungszentrum statt Bürgerzentrum
nennen.
Der B-Plan Nr. 306 vom 06.06.2017, der die Barbara-Gerretz-Schule betrifft, ist
nicht rechtskräftig. Er ist über die erste Bürgerbefragung nicht hinaus-
gekommen.
In 2022 sind für beide Maßnahmen Bürgerzentrum BGS und Bürgersaal an der
Ladestraße jeweils 50 Tsd. Euro an Planungskosten eingestellt worden, mit
denen belastbare Planungen incl. Kostenberechnungen erstellt werden
sollen. Sie sind auch Voraussetzung für entsprechende Förderanträge. Im
Augenblick bemühen wir uns die Politik davon zu überzeugen, dass es für
Osterath und die Stadt Meerbusch richtig ist, diese beiden Maßnahmen zu
realisieren.

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